Es nimmt nun seinen Lauf, der Abschnitt den man “Leben” nennt.
Seit letztem Freitag bin ich nun offiziell aus dem Zivildienst entlassen worden. Es war aufjedenfall traurig allen “Aufwiedersehn” sagen zu müssen…die Gruppe, die Juhe, die Umgebung, es hat alles einfach gestimmt!!!
Anschließend hat auch endlich mein Praktikum begonnen. Ab heute bin ich Praktikant in einem Industriedesign-Büro in Winnenden…uuh, hört sich nobel an, wa? An meinem ersten Tag hab ich erstmal alle Leute kennen gelernt, meinen Vertrag unterschrieben und durfte sogar an Teilen rumschleifen!!!

!!! Achtung eine Eilmeldung !!!
Am Samstag den 30.Mai 2009 erhielt Patrick Tarkhounian einen Brief der Hochschule Gmünd mit dem Inhalt:”Sie sind aufgrund für die Vorauswahl eingereichten Arbeiten zum weiteren Prüfungsverfahren zugelassen.”
Oh yeah, aha, oh yeah, aha!!!

Am 17. ist es dann endlich soweit. Dann gehts ab nach Gmünd und hinein in die 5stündige Prüfung. Der Frosch hats gebracht!!!

Es hat begonnen…Das lange, Herzrasen verursachende warten auf Antwort.
Am Dienstag hab ich nun endlich meine fertige Mappe mit 13 Exemplaren (inklusive Hausaufgabe) verschickt und zwar zu meiner Traumhochschule Schwäbisch Gmünd.
Am Montag geht die 2. Mappe raus nach Karlsruhe…auch schöne Hochschule, aber all meine Hoffnungen liegen auf Gmünd!
Es ist ein hartes Gefühl zu wissen, in diesem Moment sitzen Professoren gemeinsam vor meiner Mappe und diskutieren was sie toll und nicht so toll finden, und ob ich zum Test kommen darf oder nicht…und für mich heißt es die nächsten 2 Wochen “warten”.

Ich versuch mich dann mal zu entspannen und euch noch ein schönes Wochenende (ist ja bald :-) )

Oh man…was könnte es komplizierteres als Muttertag geben. Kaum ist Weihnachten und er Geburtstag der eigenen Mutter vorbei, kommt schon das nächste Fest wofür man sich ein neues Geschenk ausdenken muss…und mal ehrlich bei den ersten beiden Feiern waren die Geschenke bestimmt auch nicht der Knüller des Abends. Ich selber hab auch gedacht, an Muttertag reicht es wenn ein Strauß auf dem fertig gedeckten Frühstückstisch steht, aber falsch gedacht. Mutter hat sichs anders überlegt und will dieses Jahr mal was anderes…mist!
Hier kommt die große Hilfe ins Spiel namens stilgeschenk.de.
Die Seite stilgeschenke bietet allerelei Dinge zu allen möglichen Anlässen. Das schöne daran ist, dass die “Geschenkideen” in verschiedene Bereiche geordnet werden, ob es nun eher für den Mann, für die Frau sein soll oder in welcher Preisklasse man sich aufhalten möchte. Neben dieser Auswahl bieten sie nun eine Liste mit 25 Ideen für den Muttertag. Ob es nun etwas kleines oder doch etwas ausgefalleneres sein soll, kann man sich nun gelassen aussuchen und sicher sein, dass es diesesmal besser wird als ein vergänglicher Blumenstrauss.

Ok, ich sag nur “Bruscht raus! Du musst dich zeigän!”
Long long time ago ists her, dass hier mal jemand was veröffentlicht hat…Doch nun ist es soweit und Freude macht sich breit, für die Weihnachtszeit!
Also…ich muss erstmal überlegen was es alles nachzuholen gibt!?!
Da gibt es z.B. unser Iglu, rischdig geil. Es hat paar Tage so dermaßen viel geschneit, dass wir irgendwann fast ein Meter Schnee vor dem Haus hatten. Tja, aber was macht man mit so viel Schnee…gut, unsere Verkaufsstrategie hat nicht wirklich reingehaun, aber dafür war unser Iglu umso besser. Ganze 5 Stunden haben wir an dem Ding rumgebaut, alles natürlich feinste Handarbeit aus Benediktbeuern. Es hatte alles was das Igluherz begehrt…einen Eingang, Platz für 6 Personen, eine designpreisverdächtige Kuppel und natürlich ein Atmungsloch, dass uns die Decke nicht runterschmilzt.
Im innern eines Iglus ist es garnicht sooo unbequem, mit genug Leuten wirds schnell warm und man sitzt mit ienem ständigen Grinsen da, weil mans nicht fassen kann in einem Iglus zu sitzen. Fast eine gnaze Woche hat es durchgehalten, es hat Regen und Stürme über sich ergehen lassen, aber eines morgens kamen wir raus und fanden die letzten Überreste einer Zerstörung! Eine kleine Gedenksekunde bitte…
Die denkende Figur ist übrigens vom E “voll übertrieben”

Nächstes Thema: Wieder Schnee.
Von uns fahren viel Snowboard und Ski und deswegen waren wir in usnerer freien zeit auch öfters an irgendwelchen Hängen. Da der Tukka leider keines von beiden kann (“Hannes kann jetzt übrigens Snowboard fahren” – “What?” – “Hannes kann jetzt übrigens Snowboard fahren” – “What?” – “Hannes kann jetzt übrigens Snowboard fahren” – Yeaaaaaah!”) hab ich sonst immer den Schlitten mitgenommen. Macht natürlich auch enorm Spaß, aber, naja.
Jetzt kamen aber für den E 3 Freunde zu besuch und sie hatten geplant an einen Berg zu fahrn um, wie gesagt Snowboard zu fahrn, und wir sollten natürlich mitkommen. Ich wollte schon sagen, dass ich passe…da kam er auf die Idee, dass seine Freunde seine Snowblades doch mitbringen könnten. Ja meine Damen und Herren, sie haben richtig verstanden Snowblades, kein Snowboard, sondern Snowblades…höre ich eine erste Idee? Nein? ok, dann erklärs ich kurz. Snowblades sind einfach 99cm lange Skier und sind nicht anders zu fahren als Inliner.
Ich sag nur “DER HAMMER”. Ich bin ja noch nie wirklich auf irgendwas gestanden, aber al ich die Snowblades an hatte…ich konnte nicht anders als gleich zu beginn die Piste runter zu heitzen. Es gibt einfach nichts geileres, ok vielleicht doch, also nackt durchs Mooor zu reiten ist auch nicht schlecht, aber im Wintersportbereich liegen die Snowblades klar an der Spitze!

Weiter gehts im Geschehen.
Am Dienstag war es endlich so weit. Monatelanges warten hat sich enldich ausgezahlt. Seit ich hier Zivi bin, war ich auf keiner Stundenparty! Wirklich, das ist kein Scherz, Glaubens bitte wirklich! Jetzt! nicht weil ich nciht wollte, sondern weil ich immer weg war als die Stundenparties waren. Entweder auf der Hütte, oder im Urlaub…und wenn ich mal da war, dann fiel sie aus!?!?!
Das hat sich auch schnell weitergesprochen (Danke Hannes!) und so hat es auch irgendwannmal mein Chef erfahren, welcher auch gleich auf eine grandiose Idee kam.
Was ich noch zwischenschieben muss, das Thema der Party war Oktoberfest.
Da ich bei meinem ersten Mal nicht einfach so hingehn konnte, bot er mir eine seiner Trachten an…ok…erstmal Schlucken. Da ich anfangs nicht so begeistert darüber war, unterstützte Max mich dabei, indem er die 2. Tracht vom Michael ausgeliehn bekam. Oh man… Was macht ein Libanese in einer bayrischen Tracht? Ich weiss es doch auch nicht!!! Ich muss eins sagen, zwar war ich anfangs sehr skeptisch, aber als ich die die Lederhose erstmal anhatte, oh man war die bequem. Überraschenderweise hatten wir die gleichen Größen und so passte alles perfekt. Mit einem kleinen Umtrunk machten wir uns dann sclhießlich auf den Weg und hatten einen recht spaßigen Abend. Zwar lief nicht unbedingt viel Musik, die Party war laut den Studenten auch nciht eine der besten die sie hatten, aber wir hatten aufjedenfall Spaß.

Ende Januar gab es im Kloster ein “Don-Bosco-Fest” für welches verschiedenste Geistliche aus ganz Deutschland angereist kamen, aber auch alle Mitbrüder wie Angestellte des Kloster anwesend waren. Es wurden schlussendlich so viele Gäste, dass zum Mittagessen auch welche zur Jugendherberge zugeiteilt wurden und da es am Wochenende war, trugen wir (Zivis) uns fleißig zur freiwilligen Mithilfe ein, einschließlich mir. Wir deckten also die Tische, bekamen zum Glück das Essen schon fast fertig von der Klosterküche und verteilten die Getränke. Alles in allem hat es dann auch gut geklappt und als die Köche der Klosterküche wiederkamen um ihre Sachen wieder abzuholen, setzten wir alles daran die Schätze unter unsere Obhut zu bringen. Wir mussten schwere Zeiten durchstehn (das Bier war weg), aber den Wein konnten wir retten. Oh man, das waren bestimmt 10 oder 15 Flaschen, die wir versteckt hatten.

Am Tag darauf, also Sonntag, fuhren wir gemeinsam zum Walchensee um den nachmittag dort zu verbringen. Es war hammer Wetter als dort ankamen, nicht zu kalt und durch die Sonnenstrahlen angenehm warm. Jede 10 Meter fanden wir ein Schild, auf dem geschrieben Stand, wer und wann hier gestorben ist. Am Anfang haben wir uns die ganzen Geschichten durchgelesen, aber irgendwann haben wirs einfach nur noch ignoriert…soooo viele Menschen!

Wir setzten uns an den “Strand” einer Art Halbinsel und ließen die Sonne auf uns scheinen. Bevor die Sonne unterging schossen wir noch schnell Poser-Bilder um den Tag festzuhalten, morgen würde es ja wieder mit Bauarbeiten weiter gehn…

Also machten wir uns wieder auf den Weg zum Auto mit den Gedanken “Bye, bye Wochenende!”

Bilder gibts hier Read More »

“Oh Gott, wir sind die einzigen 2 Weißen hier!” – “Du bist der einzige Weiße hier!”

Bumkalaschnikov!!!!! Wie ihr sehen könnt, versuche ich den Wechsel, der sich an den Tasten die die Welt bedeuten abgespielt hat, nicht zu vertuschen! Patrick aka Tukka aka ‘the one and only dr. love’ hat lange gewartet, um nun heute an diesem legendären Tag seinen Zögling endlich auf die Menschheit loszulassen.

So, jetzt erst mal verschnaufen und allen gratulieren, die trotz dieser Suppe aus blödem Gelaber immer noch lesen. Thanks to you, we’ll always remember that, we schwör! (wie schreibt man ‘to swear’, so etwa?)

Eigentlich wollten wir schreiben, dass wir in Paris waren, vom 14. bis zum 18. Januar. Bei der Lisa. Jawoll! Das wollten wir eigentlich schreiben (wie gut, man schreibt absichtlich nur Müll und weiß, dass die Leute es trotzdem lesen werden, diese verdammt dummen und neugierigen Leute, hahaha!). Wenn ich mal groß bin will ich das als Beruf machen.

So again, Paris. Und diesemal zieh ich es durch, egal welche pseudowitzigen Ideen Tukka wieder hat, dieser verkappte Komiker. Also, wir kommen so in Paris an, mit dem Zug, ne. Der fährt so in den Bahnhof, wir steigen aus, wie man halt auch in Deutschland aus dem Zug aussteigt. Also ihr müsst euch das halt mal so vorstellen als wenn ihr von Stuttgart mit dem Zug kommt und einfach in Schorndorf aussteigt, egal was die anderen Leute über euch denken. So ungefähr war das. Wir zwei steigen in Paris halt einfach aus, sagen uns: “krass, das ist Paris, …krass… das ist ja krass!” und haben schon nach wenigen Minuten das Gefühl: “die Reise hat sich aber jetzt schon mal so richtig gelohnt!” Aus Liebe zu Lisa bleiben wir aber trotzdem die vollen 5 Tage und erleben so allerlei. Wir fahren Metro, wir essen Crêpes und auch Käse und Wurst. Ja, so sind wir halt, einfach auch nur Menschen.

Als wir schließlich aber auf dem Eiffelturm standen, der blaue Himmel über uns, hatten wir schnell bemerkt wie gut unsere Entscheidung war, die 4 gebuchten Nächte mit Doppelbett im ‘Hôtel de la Lisa de M bei S’ voll zu nutzen. Es war strahlend blauer Himmel, wir sind ne ganz schöne Weile an der Seine entlang vom Eiffelturm bis zum Louvre gegangen( “Tukka, spürst du deine Beine auch schon?” – “Jaaaaaaaa!”) , haben die Champs-Elysees hinunter geschaut, wobei Tukka erst als wir vorbei gelaufen waren bemerkt hat, dass er diese Straße hätte runterschauen sollen (“Ach so, ich dachte du willst da hinten irgendwo ne Straße anschauen!” – “Nein, wir standen gerade schon drauf während die Ampel rot war.” – “Ich hab mich schon gewundert warum du einfach so ein Bild machst, wir standen doch einfach nur dumm auf ner Straße.”) und sind nach kurzer Diskussion (“Ok, jetzt hast du das Louvre auch mal gesehen.” – “Ja, und jetzt gehen wir rein.” – “Was, niemals! Was willst du im Louvre?”…Tukka schlägt mich bestimmt heute noch nachts deswegen…) nicht(!) hinein gegangen. Danach wollten wir noch beim Libanesen vorbeischauen, an den ich mich noch vom Paris-Austausch erinnerte. Wir kommen die Rolltreppe hoch, sehen ein Laden der mit Folie zugedeckt ist( “Das ist bestimmt der Libanese.” – “Nee oder……doch!”) und verlassen niedergeschlagen diesen Platz des großen Unglücks. Auf dem Weg zum Centre Pompidou stolpern wir dann über die Winter-Soldes auf der Rue de Rivoli, was bedeutet, dass z. B. der Adidas-Store 50% auf alles hat (Tukka: 1 Shirt, Hannes: 2 Schuhe, einen für links und einen für die andere Seite), Zara auch übelst runterreduziert hat ( Tukka: 1 Shirt (gääähn), Hannes: 1 Shirt und ein verdammtes Teil für oben halt mit ner Kaputze und nem Reißverschluss wo man über die anderen verdammten Klamotten drüberzieht, so jackenmäßig. Wenn es euch näher interessiert schaut es auch an!) und sich manche Franzosen in diesem Zeitraum extra Urlaub nehmen um fett shoppen zu gehen, yo!

Abends haben wir ‘le bon raisin’ getrunken und geschlafen. Manchmal haben wir Witze gemacht und haben alle gelacht. Also als wir noch nicht geschlafen haben.

Wenn ich jetzt so weiterschreib komm ich morgen nicht rechtzeitig zum Arbeitsbeginn (und in die Klapsmühle). Wir haben alles gesehen was ein neugieriger Terrrourist sehen muss bevor er sich in die Luft sprengt (für den Amerikanischen Geheimdienst: nein, we won’t!), hatten übelst Spaß mit Lisa, Robaaaaiin (ab Freitagabend am Start), Line(code), Johanna, Lisa’s Kamera, Traubensaft, 5-Minuten-Inder-Reispfanne, le Schtroumpf , Leader Priiiiiice (Robin’s Part), Montmartre, Space Invadors, Malern am Place du Tertre, Gay Partys, soooondwitsche und vielem mehr! Vielen Dank nochmal an die reizende Gastgeberin und alle die zu unserer Unterhaltung beigetragen haben. Vielen Dank auch an den TGV dass er schneller fährt als die Drecksschleuder von ICE!!! Arsch Arsch!

weitere  Bilder gibts in Studivz beim Hannes.

Und es geht gleich weiter in die 4.Runde. Mit Unterstützung meines Co-Autors Hannes und meiner derzeitigen Pflegemutter Lisa, haben wir es Geschafft das Quiz auf nächste Niveaustufe zu heben.

Tipp: Substantive!!!

MQ04

…viel Spaß