Vom 8. bis zum 12. Dezember, waren Hannes und ich auf der Zivildienstschule in Spiegelau…in Spiegelau!!! Stellt euch einen Ort vor, ein Ort hinterm “Gesäß” der Welt…und das x4. Beim Hinfahren rätselt man sehr oft uns sehr lange darüber ob man hier richtig ist. Spiegelau ist von dem größten, unangetasteten Naturpark Deutschlands umgeben, und so siehts da auch aus. Man kommt sich vor, als sei man grad aus dem Schrank ins verwinterte Reich von Narnia gestiegen!?! Endlich dort angekommen, mussten wir uns noch schnell anmelden und bekamen auch gleich unsere Zimmer. Es kam wies sein sollte und unser Zimmer war (genauso wie in Bene) das kleinste von allen. Super! Wir hatten zwar einen Spiegel, aber kein Waschbecken, was bedeutete, dass wir jedesmal ins Allgemein-Klo gehen mussten…
Ich muss schon ein Lob an die Küche sprechen, denn für ca. 80 Zivis, war das Essen echt gut. Morgens gab es immer eine Art Minibuffet, Mittags immer erst eine Suppe und dann was deftiges, Abends…sagen wir eher Nachmittags eher was kleineres, aber trotzdem magenfüllend.
Für den Unterricht konnte man in eine von 3 Gruppen gehn. Hannes und ich entschieden uns für die “Berufs-, Lebens- und Zukunftsplanungs”-Gruppe. Unser Dozent, war eine eher ältere, kräftige und super freundliche Person. Dieser Mann…es gibt einfach nichts was er selber, bzw. eine Person die er kennt, nicht schon erlebt hat. Neben den Pflichtstunden, wie “Zivildienstrechte” und “Geldbezüge”, hat er uns während unseren spannenden Gesprächen mit tausende Anekdoten und Geschichten immer wieder wachgehalten.
Nachdem Hannes und ich den Naturpark erkundikt und Hannes im Werkverkauf der Glaserei noch ein Weihnachtsgeschenk erstanden hatte, war die Woche schon zu Ende und 80 Zivis machten sich auf den Heimweg. Juhuuu!